FsJ beim VfB

FsJ beim VfB Bühl

  • FsJ - Niclas Bürkle
  • Was ist ein FSJ eigentlich?
  • Beschreibung der Einsatzstelle
  • Jahresprojekt

Neuer FSJ´ler beim VfB

Niclas Bürkle absolviert seit September 2015 beim VfB Bühl sein freiwilliges soziales Jahr.

Das runde Leder hat Niclas schon zu so manchem Erfolg verholfen und vor allem sein Leben geprägt. Jetzt wird der Sport das Leben des Spielers der Reservemannschaft des VfB Bühl noch mehr prägen. Schließlich ist er der zweite FSJ’ler beim VfB. Die Idee dazu stammt von Frank Steurer, dem als Jugendkoordinator insbesondere auch die Kooperation Schule/Verein am Herzen liegt.

Das so genannte Freiwillige Soziale Jahr ist ein sozialer Freiwilligendienst für Männer und Frauen zwischen 16 und 27 Jahren. Ein FSJ bietet dir die Möglichkeit einmal andere Aspekte des Lebens kennen zu lernen und mehr Lebens- und Berufserfahrung zu sammeln.

Die Aufgabenschwerpunkte des Freiwilligen liegen zum einen in der Kooperation Schule-Verein und Kindergarten-Verein. Hier soll er die Lehrkräfte und Erzieherinnen/Erzieher vor allen Dingen im sportlichen und bewegungserzieherischen Bereich unterstützen. Dies erfolgt im Rahmen des Pflichtunterrichtes, in der Ganztagesbetreuung und in Form von AGs. Da die Stadt Bühl mittlerweile über viele Schulen mit Ganztagesangebot verfügt, besteht dort großer Bedarf.

Des Weiteren soll er die ehrenamtlichen Trainer, Betreuer und Funktionäre des Vereins unterstützen. Dies soll im Kinder- und Jugendtraining als auch bei Veranstaltungen (bspw. Turniere, Sporttage, Freizeiten, Vereinsfeste) erfolgen. Ferner gehören auch die Aktualisierung und Pflege der Homepage, sowie die Mitarbeit bei der Gestaltung einer Vereinszeitschrift zu seinen Aufgabenfeldern.

Als Voraussetzung und Qualifizierungsmaßnahme soll er den Trainer C-Schein an der Sportschule in Steinbach erwerben.

Fachlich angeleitet, pädagogisch begleitet und persönlich betreut wird der Freiwillige durch Frank Steurer. Er ist Jugendkoordinator des VfB Bühl und Lehrer für Sport, Mathematik und Informatik an der Maria-Victoria-Schule Ottersweier.

Eine sportliche Premiere feierte die Lebenshilfe der Region Baden-Baden/Bühl/Achern in Kooperation mit dem VfB Bühl. Rund 20 Kinder aus dem Lebenshilfe-Ferienprogramm und der D2-Jugend kamen zu einem Spiele-Nachmittag im Bühler Hägenich zusammen. Die Aktion auf den Weg gebracht hatte Steffen Kaiser, der sich im Rahmen seines Freiwilligen Sozialen Jahres beim VfB Bühl nicht nur Gedanken zur Inklusion gemacht, sondern auch die Planung des abwechslungsreichen Wettkampf-Programms übernommen hatte.

„Die Kinder sollen vor allem Spaß haben am Beisammensein, ohne einen Gedanken daran zu verlieren, ob ihr Gegenüber eine Behinderung hat oder nicht“, erklärte Frank Steurer. Der VfB-Jugendkoordinator hatte den Kontakt zur Mooslandschule Ottersweier hergestellt und zu Tamara Suhm, zuständig für das Ferienprogramm bei der Lebenshilfe. „Toll, dass es Menschen gibt, die unsere Arbeit unterstützen und Möglichkeiten zur Begegnung schaffen“, lobte Suhm die Zusammenarbeit. Kaiser erklärte die Grundidee seines FSJ-Projektes, mit dem er zeigen wolle, wie Inklusion gelebt werden kann. Das Wort bedeute Zugehörigkeit und sei somit das Gegenteil von Ausgrenzung. Der angehende Student der Sportwissenschaften erklärte: „Inklusion ist Teil unserer Gesellschaft und sollte deswegen gepflegt werden. In einer inklusiven Gesellschaft ist es normal, verschieden zu sein.“ Jeder sei willkommen und könne in seinem Umfeld dazu beitragen, dass Barrieren erst gar nicht entstünden. Wenn jeder Mensch in allen sozialen Teilbereichen zur allgemeinen Gesellschaft dazugehöre und akzeptiert werde, sei das gelungene Inklusion.

Die brütende Hitze an diesem Nachmittag schien den Teilnehmern nichts auszumachen. Betreut von zahlreichen Helfern, feuerten sich die jungen Sportler gegenseitig immer wieder an. Zunächst galt es, einen Parcours mit fünf Stationen zu durchlaufen, danach trafen beim lockeren Fußball-Turnier insgesamt sechs Mannschaften aufeinander. Beim gemeinsamen Ballspielen kamen sich Kinder mit und ohne Handicap schnell näher. In den vielen Erfrischungspausen spendeten Wasserspritz-Aktionen Abkühlung. Am Ende gab es keine Verlierer, dafür aber jede Menge fröhliche Gesichter. Alle Verantwortlichen waren sich einig, dass es im nächsten Jahr eine Wiederholung geben solle.

(Quelle: Badisches Tagblatt vom 20.08.201


Interesse an einem FsJ bei uns im Verein?

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Bei Interesse an einem FsJ bei uns im Verein schicken Sie uns einfach eine kurze Nachricht.

Seit September 2014 bietet der VfB Bühl ein Freiwilliges Soziales Jahr (FSJ) an, bei dem junge Menschen ein ganzes Jahr lang ihr Hobby zum Beruf machen können.

Im Jahr 2015/2016 wird Niclas Bürkle in die Fußstapfen von Steffen Kaiser treten: Für ihn gibt es dann (fast) nur noch Fußball!

Während einer Hospitationswoche mit Steffen Mitte Juni konnte sich Niclas schon einen ersten Überblick über seine zukünftigen Aufgaben verschaffen. In einer ruhigen Minute stellte „Anpfiff“ ihm folgende Fragen:

Erzähl mir doch ein bisschen was über dich und deine Hobbys.

Ich habe dieses Jahr meine schulische Laufbahn beendet und freue mich sehr mein großes Hobby Fußball für ein Jahr zu meinem Beruf zu machen. Dass ich als Bühler die Möglichkeit bekomme dies in meinem Heimatverein zu tun, freut mich umso mehr. In meinem Leben spielt das Hobby Fußball eine große Rolle. Ich habe die Jugendmannschaften des VfB durchlaufen und spiele nun meine zweite Saison im Seniorenbereich des Vereins.

Warum wolltest du nach deinem Abitur ein FSJ machen und wie bist du auf die Stelle beim VfB Bühl gekommen?

Ich finde, dass ein FSJ vor einer Ausbildung/einem Studium etwas sehr Sinnvolles ist und einen sich charakterlich weiterentwickeln lässt. Natürlich habe ich mitbekommen, dass der VfB mit Steffen Kaiser seinen ersten FSJ´ler hatte und mein Interesse, ein FSJ in meinem Heimatverein abzulegen, wurde sofort geweckt.

 Du wirst dieses Jahr viel Kontakt mit Kindern und Jugendlichen haben. Hast du schon Jugendtraining geleitet und in diesem Bereich Erfahrungen gesammelt?

In der Tat hatte ich bereits Erfahrungen als Trainer sammeln können, da ich seit geraumer Zeit beim Training der F- und C- Junioren mitwirkte und auch beim Fußball-Camp des VfB als Trainer aktiv war.

 Was ist dir in deinem FSJ besonders wichtig?

In meinem FSJ ist es mir sehr wichtig, dass ich mehr über die Vereinsstrukturen lerne und den Grundstein für eine Trainerlaufbahn lege.

 Wie waren deine ersten Arbeitstage? Wusstest du schon, was dich erwartet?

Selbstverständlich war für mich alles neu, jedoch war ich durch meine „Schnupperwoche“ vorbereitet und kannte schon so manches Gesicht. Dies erleichterte mir den Einstieg sehr.

 Was genau sind denn deine Aufgaben im FSJ?

Ich begleite Sportlehrer und leite die eine oder andere Sportstunde selbst. Hinzu werde ich Fußball-AGs an verschiedenen Schulen anbieten. Jedoch werde ich auch viel im Verein tätig sein und z.B. die Homepage pflegen, beim Stadionheft mithelfen und selbstverständlich in verschiedenen Jugendmannschaften als Trainer agieren.

 Du wirst auch einige Lehrgänge besuchen, richtig?

Genau, ich werde im Rahmen des FSJ beim VfB eine Trainerausbildung ablegen, um in naher Zukunft als Trainer im Verein tätig zu werden.

Vielen Dank Niclas für das Interview. Wir freuen uns darüber einen so engagierten jungen Fußballer in unserem Verein zu haben und wünschen dir eine tolle Zeit im FSJ.

Pressebericht ABB

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