A-Junioren gewinnen Spitzenspiel in Würmersheim

15. November 2018

SG Würmersheim  SG Bühl 2:6

Am vergangenen Samstag gab es ein echtes Spitzenspiel, das alles hielt, was man sich von einem Spitzenspiel im Allgemeinen verspricht: packende Zweikämpfe, schnelle Kombinationen, tolle Strafraumszenen und schöne Tore. Nein, ich spreche nicht von Dortmund gegen Bayern, das soll ja auch ganz okay gewesen sein. Ich spreche von einem A-Jugend Bezirksligaspiel. Was beide Mannschaften hier gezeigt haben, war schlicht und einfach geil! Dabei trat der Tabellendritte Würmersheim auf wie ein Rudel junger Hunde. Wobei junge Hunde hier absolut zutrifft, war der Großteil der Würmersheimer Spieler doch Jahrgang 2002 und 2003, also eigentlich noch B-Jugend. Auf jeden Fall beackerten sie unermüdlich jeden Quadratzentimeter des Platzes, attackierten unsere Jungs pausenlos und waren echt lästig. Beeindruckte das unsere Spieler? Ja schon, aber sie zeigten die richtigen Reaktionen. Zunächst blieben sie cool und spielten trotz der massiven Gegenwehr ganz ruhig ihr Spiel. Als dann unsere 1:0 Führung durch Nicolas Weis (13. Minute) durch die Würmersheimerschnell in einen 1:2 Rückstand gedreht wurde, legten sie ihre Coolness ab. Sie krempelten die Ärmel hoch, zeigten eine großartige Moral und schossen noch vor der Pause 2 Tore (beide Art Shala). Jungs, genau so macht man das!Würmersheim kam zwar mit dem Elan der 1. Halbzeit aus der Kabine, hatte aber letztlich keine Chance mehr gegen unsere Kings of Cool, die jetzt sehr ballsicher und clever spielten. Das 4:2 durch Philipp Jörger brach dann endgültig den Widerstand. Und als es dann auch noch eine rote Karte für einen gegnerischen Spieler gab (65. Minute), schubste Adem Güney die Kuh mit seinen beiden Toren zum Endstand von 6:2 endgültig vom Eis. 

Ein großartiges Spiel, in dem die Wümersheimer zwar manchmal ein wenig zu ungestüm waren, was auch zur verletzungsbedingten Auswechslung von Jannik Steurer führte (Gute Besserung Jannik!), aber wie sagte der WürmersheimerTrainer: „Meine Jungs sind noch jung, die müssen sich wehren.“ Das haben sie getan und uns damit eine ganze Menge abverlangt. Respekt! 

SZ