Bühl II kämpft gegen den Abstieg

3. Mai 2018

Sonntag 15.00 Uhr

VfB Bühl II : SV Neusatz (Kreisliga A)

Noch sechs Spiele hat die Bühler Zweite in der Kreisliga A Gelegenheit, wichtige Punkte gegen den Abstieg zu sammeln. Der Blick auf das Restprogramm verheißt dabei nichts Gutes, denn es geht noch gegen Tabellenführer FV Ottersweier, zwei Mal gegen den Zweiten SV Sasbachwalden und am letzten Spieltag gegen das Spitzenteam aus Weitenung. Da ist die sonntägliche Aufgabe im Derby gegen den Zehnten SV Neusatz von der Tabellensituation auf den ersten Blick eine etwas leichtere Aufgabe. Doch Vorsicht, denn Neusatz ist gut in Form und hat zuletzt den SV Vimbuch mit 5:2 abgefertigt und gegen den starken FC Schwarzach ein 3:3 Unentschieden geholt. Vor allem Spielmacher und Standardspezialist Ahmet Kilic ist in blendender Form. Gegen Vimbuch erzielte Kilic schon in den ersten Minuten drei Treffer und führt die Neusatzer Torjägerliste mit 13 Toren an. Aber nicht nur Kilic gilt es zu beachten. Mit Spielertrainer Manuel Bäuerle, dem unverwüstlichen Routinier Ardian Rukiqi, Stefan Schweder oder die Brüderpaare Jan und Sven Albrecht oder Marius und Julian Bechtold. Dass etliche der Neusatzer Spieler auch eine Vergangenheit beim VfB Bühl haben, erhöht den Reiz der Begegnung.

Der VfB Bühl holte zuletzt beim starken SV Leiberstung ein 1:1 Unentschieden. Zu wenig, um den letzten Tabellenplatz zu verlassen. Hauptproblem der Bühler ist die Trefferausbeute, vor allem nach der Winterpause. Magere fünf Tore schaffte man in den letzten neun Spielen, eine ganz schwache Torausbeute. Neusatz hat mit 45 Tore mehr als doppelt so viele Treffer als die Bühler erzielt. Für Bühls Spielertrainer Munja Bross, der in der Bühler Jugend mit dem Neusatzer Kollegen Manuel Bäuerle zusammen spielte, ist die schwierige Aufgabe, die Abwehr so stabil aufzustellen, dass die Neusatzer Offensive im Zaum gehalten werden kann. Gleichzeitig muss man aber die eigenen Offensivbemühungen deutlich steigern, denn wenn die drei Punkte in Bühl bleiben sollen, braucht man zumindest einen Treffer. Einfach ist die Aufgabe für die Bühler Kernstädter sicher nicht.

BB