Einseitiges Derby der A-Junioren

29. November 2018

SG Bühlertal  SG Bühl 2:7

Derbys sind immer etwas Besonderes. Derbys gegen Bühlertal setzen da in der Regel noch einen drauf. Diesmal nicht. Das lag daran, dass der Gegner einfach mindestens eine Klasse schlechter war, und so von Anfang bis zum Ende keine Derbystimmung aufkommen konnte. In dieser Verfassung müssen die Bühlertäler mächtig aufpassen, dass sie nicht absteigen. Unsere Jungs hingegen zeigten einmal mehr, dass sie den Aufstieg fest im Visier haben. Vor allem in der 1. Halbzeit wurde schnell und zielstrebig nach vorne gespielt. Eindeutig zu schnell für die doch sehr ungeordnete und langsame Abwehr des Gegners. Und so zündeten unsere beiden Stürmer Nicolas Weis und Flo Beyer immer mal wieder den Turbo, und sorgten für eine klare 5:0 Führung zur Halbzeit (Tore viermal Nico, einmal Flo). Dass es in der 2. Halbzeit nicht ganz so rund weiterlief, lag zum Teil an den Auswechslungen, vor allem aber an der Einstellung der Mannschaft, die ungefähr so war: „Es ist kalt und feucht, wir führen 5:0, die Winterpause ist nur noch 45 Minuten entfernt, wir nehmen mal Gas raus.“ Das ist zwar in Maßen verständlich, führte aber zu 2 unnötigen Gegentoren, die kein Mensch braucht. Erst danach wurde wieder seriös und ernsthaft Fußball gespielt, was zu 2 weiteren Toren durch Marvin Meier und Philipp Jörger führte. Einmal mehr hat man also gesehen, dass es ohne die richtige Einstellung einfach nicht geht. 

Jetzt ist Winterpause, und in die gehen wir als Tabellenerster, mit 28 Punkten aus 10 Spielen und einem Torverhältnis von 51:12. Das ist ein tolles Ergebnis, auf das die Mannschaft stolz sein kann. Auch wenn man sagen muss, dass die Bezirksliga einfach nicht ganz so stark besetzt ist. Richtig gefordert wurden wir nur in einem einzigen Spiel, ganz am Anfang gegen Ötigheim (2:2). Folgerichtig haben auch die Ötigheimer 28 Punkte (42:8 Tore) und sind eigentlich zu gut für diese Liga. Leider kann nur einer aufsteigen. Und so wird das 1. Rückrundenspiel in Ötigheim am 16. März wohl vorentscheidenden Charakter in Sachen Meisterschaft haben. Wenn wir aber so arbeiten, wie in der Vorrunde, müssen wir auch vor diesem Gegner keine Angst haben. Aber nur dann! Das heißt weiter intensiv trainieren, weiter das Ziel Aufstieg vor Augen haben, weiter mit Spaß aber auch Ernsthaftigkeit dabei sein. An dieser Stelle möchte ich anmerken, dass wir ein paar Jungs haben, die nicht ganz so oft trainieren, was man im Spiel dann auch sieht. Männer, wir brauchen alle Spieler! Und wir brauchen sie fit und heiß wie Frittenfett. Also erholt euch, aber nicht zu lang, feiert schön Weihnachten und Silvester, aber nicht zu heftig, und dann heißt es im neuen Jahr wieder: Ein Team, ein Ziel: Aufstieg!

SZ