Freiburger FC bestätigt Favoritenrolle

7. Januar 2020

Hans-Trautmann-Cup des VfB Bühl

Das Turnier um den Hans-Trautmann-Pokal, dass der VfB Bühl seit vielen Jahren veranstaltet, bestätigte seine Position als sportlich sehr hochwertige Fußballveranstaltung auch in diesem Jahr eindrucksvoll. Eine gute Organisation, reibungsloser Ablauf, mit der Großsporthalle eine attraktive Lokation und natürlich die vereinseigene Rundumbande sorgen dafür, dass das Bühler Turnier sich großer Beliebtheit erfreut. Und natürlich trugen auch die Hauptakteure, nämlich die Spieler der teilnehmenden Mannschaften, die insgesamt 149 Tore erzielten, vieles dazu bei, dass auch der Hans-Trautmann Pokal 2020 wieder eine gelungene Veranstaltung war. Mit dem Oberligisten Freiburger FC setzte sich dann auch der höchstklassige Verein und meistgenannte Kandidat auf den Turniersieg verdient durch. In einem hochklassigen Endspiel setzten sich die Münsterstädter mit 4:2 gegen den ATSV Mutschelbach durch. Der Verbandsligist aus Nordbaden überraschte durchaus positiv und zeigte über das ganze Turnier eine konzentrierte und spielerisch hochwertige Leistung.

Im Neunmeterschießen um Platz drei setzte sich der SV 08 Kuppenheim mit 4:2 gegen den Kehler FV durch. Matchwinner war dabei Kuppenheims Torhüter Eric Ekotto, der zunächst den Neunmeter von Fadi Aamar-Kheloufi glänzend parierte und anschließend seinen Neunmeter souverän verwandelte.

Auch bei den Einzelprämierungen „sahnte“ der Freiburger FC ab, denn die Ehrung für den besten Torhüter holte Niklas Schindler (FFC) und der Titel des besten Torschützen ging mit sieben Treffern an den Spielertrainer des FFC, Joschua Moser-Fendel.

Zum besten Feldspieler wählten die Verantwortlichen der teilnehmenden Mannschaften Samir Frank vom ATSV Mutschelbach.

Schon nach den ersten Turnierspielen war klar, dass die höher klassigen Teams (ein Oberligist und fünf Verbandsligisten) die Sache sehr ernst nehmen. Die Spiele gegen die Landes- und Bezirksligisten wurden zum Teil sehr deutlich gewonnen. Lediglich Gastgeber VfB Bühl trotzte mit einem 3:3 einem der „großen“ Sechs einen Punkt ab. Nach der 0:4 Auftaktniederlage der Bühler gegen den Kehler FV reichte das Unentschieden aber trotz eines 3:0- Erfolges gegen den FC Ottenhöfen nicht zur Qualifikation für die Zwischenrunde.

Titelverteidiger SV Bühlertal spielte sich mit drei Siegen souverän durch die Vorrunde, scheiterte aber dann in der Zwischenrunde am SV Kuppenheim (3:4) und dem ATSV Mutschelbach (1:3). Vor allem die knappe Niederlage gegen Kuppenheim war ärgerlich, denn durch zwei Tore von Jonas Knobelspies führte man früh mit 2:0.

Auch wenn die Intensität der Spiele und Zweikämpfe in der Zwischenrunde merklich zunahm, waren die Spiele insgesamt sehr fair. Lediglich eine Zeitstrafe mussten die Schiedsrichter am ganzen Tag aussprechen. Sicher auch ein Verdienst der Schiedsrichter Albert Weizenegger, Olivier Jaquemoth, Philipp Mierreisz, Pierre Wolfing und Patrick Lefort, die alle eine sehr souveräne Leistung zeigten.

Bei der Siegerehrung bedankte sich Torsten Fellmoser, Finanzchef des VfB Bühl 1909 e.V. bei allen Spielern, Schiedsrichtern und den vielen freiwilligen Helfern, die zum Gelingen der Veranstaltung beigetragen haben. Namentlich hob er die Turnierleitung und Hallensprecher Haner Sengül, Rolf Weil und Bernd Bross und das Bewirtungsteam um Christian Voppichler, Rainer Bsdurrek und Thomas Strotz hervor. Die Hauptlast bei der Vorbereitung und Organisation hatte Bühls Sportchef Stefan Voppichler getragen, bei dem sich Fellmoser besonders bedankte. Den Siegerpokal überreicht dann mit Tilo Trautmann ein früherer Präsident des VfB Bühl und Sohn des Namensgebers Hans Trautmann. Tilo Trautmann bekräftigte, dass er zusammen mit seinem Sohn Mark und der Firma Bauunternehmung Eisenbiegler die Veranstaltung auch im nächsten Jahr unterstützen werde.

BB