Spitzenspiel im Hägenich

15. März 2018

VfB Bühl : TuS Durbach

Samstag 15:30 Uhr (Landesliga)

Wenn der Zweite der Tabelle auf den Fünften trifft, dann darf man getrost von einem Spitzenspiel sprechen, zumal der aktuelle Fünfte vor der Saison zu den Favoriten auf einen Spitzenplatz zählte. Durbach war in der Vorsaison Vizemeister, scheiterte aber in der Aufstiegsrelegation an Kirchzarten und Singen jeweils knapp. Wirklich böse war man in Durbach wegen des verpassten Aufstiegs nicht. Man fühlt sich in der Landesliga durchaus wohl.  Die Mannschaft der Weindörfler hat sich nur wenig verändert und Trainer Jan Haist kann auf eine eingespielte Mannschaft und einen hervorragenden Kader setzen. Mit Jan Philipowski  haben die Durbacher einen überragenden Torjäger , der in der letzten Saison mit 26 Toren der beste Angreifer der Landesliga war. Auch in dieser Saison führt Philipowski mit 12 Treffern die Torjägerliste an.  Am vergangenen Wochenende machte Durbach mit einem glatten 3:0 Erfolg gegen Tabellenführer TuS Oppenau  deutlich auf sich aufmerksam und somit beste Werbung für das Gastspiel in Bühl. Matchwinner war dabei wieder einmal Jan Philipkowski, der alle drei Treffer erzielte. Durbach nur auf den Torjäger zu reduzieren, wäre aber zu einfach, denn Die Mannschaft von Trainer Jan Haist ist in allem Mannschaftsteilen hochwertig besetzt. Mit Torhüter Lukas Grothmann, David Kirn, Kapitän Jannik Riether, Matthais Ritter, Raphael Rhein  oder den Brüderpaaren Dennis und Oliver Bienias bzw. Niko und Danny Oehler  stehen überdurchschnittliche Landesligaspieler mit viel Erfahrung  im Kader. Wie groß die Möglichkeiten der Weindörfler sind, zeigt, dass beim Sieg gegen Oppenau  die kantigen Angreifer Raphael Bauhöfer, Dany Paris oder Gino Vogt, Said Saglam oder Edgar Hetzel nicht einmal im Aufgebot waren. Im Vorspiel in Durbach  trennte man sich mit einem 1:1 Unentschieden. Yanik Sauer hatte den VfB Bühl in Führung gebracht, Julian Welle mit einem kuriosen Eigentor aus 25 Metern für den Ausgleich gesorgt.

Der VfB Bühl startete mit einem 1:1 in Ottenau aus der Winterpause. Die vom Abstieg bedrohten Ottenauer verdienten sich den Punkt mit einer engagierten Leistung mehr als redlich. Beim VfB Bühl war noch viel Sand im Getriebe, vor allem in der neu formierten Deckung fehlte noch die Sicherheit. Einige Male war man zu weit weg vom Gegenspieler und auch im Zweikampfverhalten gibt es noch Luft nach oben.

Gegen die starken Durbacher wird sich der VfB Bühl gewaltig steigern müssen, wenn die Punkte in Bühl belieben sollen. Durbach ist zwar aktuell acht Punkte hinter dem VfB Bühl, aber den Weindörflern ist durchaus zuzutrauen, noch in den Kampf um die Spitzenplätze einzugreifen.

BB