VfB Bühl II siegt im Verfolgerduell

31. Mai 2019

VfB Bühl II – SG Stollhofen/Söllingen 4 : 2

Das Spitzenspiel der Kreisliga B Staffel 6 hielt, was man von der Tabellenkonstellation erwarten konnte. Sechs Tore, packende Zweikämpfe und Torchancen auf beiden Seiten. Nach etwas verhaltenem Beginn setzte Bühls Verteidiger Christoph Harbrecht mit dem 1:0 den ersten Höhepunkt. Nach energischem Vorstoß und Doppelpass mit Steffen Hassler zog Harbrecht aus 16 Metern trocken ab. Fast im Gegenzug der Ausgleich durch Manuel Ernst, der mit einem sehenswerten Schuss aus 20 Metern dem angeschlagenen Torhüter Jakob Groll im Bühler Tor keine Chance ließ. Nach guter Vorarbeit von Christian Seiter kam in der 35. Minute Denis Galler im Bühler Strafraum sträflich frei gelassen an den Ball und brachte den Gast mit 2:1 in Führung. In der Halbzeit musste der VfB Bühl den Torhüter wechseln und für den verletzten Groll kam A-Junior Eric Pech ins Spiel. Schon nach zwei Minuten musste Pech seine erste Bewährungsprobe bestehen als er gegen Denis Galler das 3:1 verhinderte. Stollhofen/Söllingen hatte jetzt seine beste Phase und das 3:1 für die Gäste lag mehrfach in der Luft. Galler und Christian Klein verpassten jeweils per Kopf nach Eckbällen das Bühler Tor nur knapp und erneut Torhüter Eric Pech mit einer Glanzparade nach einem Galler-Schuss verhinderte einen Treffer der Gäste. Nach einer Stunde fand der VfB Bühl nach und nach ins Spiel zurück. Christoph Lusch setzte einen Ball an die Torlatte und scheiterte kurz darauf an Torhüter Robin Christen. Nach 75 Minuten startete Fahad Galiwango zu einem sehenswerten Dribbling durch die Gästeabwehr und erzielte den verdienten Ausgleich. Sein Torjubel mit Handstand-Überschlag und Flic-Flac war mindestens genauso sehenswert wie der Treffer. Bühl blieb dran und nach einem Freistoß von Sener Hacalar, den Torhüter Christen zu kurz abwehrte, erzielte Mazzloum Mousa die verdiente Führung für den VfB Bühl. In den Schlussminuten warf der Gast dann alles nach vorne, aber die Bühler Abwehr hielt den wütenden Angriffen stand. In der 88. Minute hätte Sener Hacalar bei einem Konter in Überzahl alles klar machen können, ja müssen, scheiterte aber an Torhüter Christen. In der Nachspielzeit machte es Hacalar besser und bediente den mitgelaufenen Walerij Tokatschuk, der zum  4:2 vollendete.

BB