VfB Bühl in Oberkirch gefordert

17. August 2017

SV Oberkirch : VfB Bühl

Samstag 15.30 Uhr (Landesliga) 

Der VfB Bühl ist mit einer unnötigen 2:3 Heimniederlage gegen Rastatt in die neue Saisongestartet. Jetzt geht es nach Oberkirch zum SV, der ebenfalls mit einer Niederlage (0:2 in Oppenau) gestartet ist. Der SV Oberkirch konnte sich in der letzten Saison erst mit einem 2:1 Erfolg am letzten Spieltag in Sinzheim die Klasse endgültig sichern. In dieser Saison will man nicht bis zum Saisonende zittern, sondern strebt einen Mittelfeldplatz an. Dazu wurde der Kader vor allem in der Offensivabteilung deutlich breiter aufgestellt. Vom FV Schutterwald kam mit dem schnellen Bernhard Griebaum ebenso ein torgefährlicher Akteur wie mit Esteban Muller vom SV Nussbach. Mit Benni Gentner, Enrico Stein und AnicentEyenga ist die Offensive ohnehin schon sehr gut besetzt. Der neue Trainer Helmut Kröll, er löste den früheren Bühler Marko Kesch (jetzt SV Lauf-Obersasbach) ab, kann auf einen ausgeglichenen Kader setzen, der sich weitgehend auf der Mannschaft der Vorsaison aufbaut. Nicht mehr dabei ist Eimen Kelbi, der das letzte Spiel der Bühler in Oberkirch mit zwei Toren zu Gunsten der Gastgeber entschied. der Franzose schnürt inzwischen beim Offenburger FV die Fußballschuhe.

Beim VfB Bühl hat Trainer Alexander Hassenstein vor allem Offensiv-Aktionen trainiert. Gegen Rastatt spielten die Bühler recht gefällig nach vorne, aber der letzte Ball war oft etwas ungenau oder der Abschluss wurde nicht konsequent genug gesucht. Dennoch erzielten die Bühler durch Simon Maurath und Steven Knosp, jeweils nach Vorarbeit des jungen Simon Ginetto, zwei Tore und drehten damit das Spiel zunächst nach der 0:1 Pausenführung von Rastatt. Aber die Gäste nutzten direkt nach der Bühler Führung die Nachlässigkeiten in der Bühler Abwehr zu zwei weiteren Toren. In Oberkirch gilt es, in der Abwehr die volle Spielzeit sehr aufmerksam zu sein und den gefährlichen Angreifern der Gastgeber keine Freiräume zu geben. Im Spiel nach vorne werden die Bühler versuchen, gradliniger und direkt den Weg nach vorne zu suchen und vor allem schnell zum Abschluss zu kommen. Fehlen wird Trainer Hassenstein dabei der schnelle Yannik Sauer, der gegen Rastatt schon in der ersten Hälfte eine unnötige Ampelkarte sah und in Oberkirch gesperrt ist. Mit Nico Bohn, Marc Albrecht oder den Büyükasik-Brüdern Ali und Yusuf haben die Bühler aber genügend Alternativen.

BB