VfB Bühl schon am Freitag gegen Schutterwald

8. Mai 2019

VfB Bühl : FV Schutterwald  

(Landesliga) Freitag 19.00 Uhr

Eine Woche nach der klaren  Derby-Niederlage gegen Tabellenführer Bühlertal müssen die Bühler erneut gegen ein Spitzenteam der Liga ran. Der FV Schutterwald ist Tabellendritter und kann sich bei zwei Punkten Rückstand auf den Zweiten SC Durbachtal durchaus noch Hoffnungen auf den Relegationsplatz machen. Schutterwald ist gut in Form und hat die fünf letzten Spiele gewonnen. Und natürlich will man die Serie gegen die schwächelnden Bühler fortsetzen und mit einem Sieg am Freitagabend Druck auf den Konkurrenten Durbachtal machen. Vor allem die überragende Offensive mit Kevin Kopf (18 Tore), Marvin Schillinger (10), Lukas Schätzle (7) und Patric Carus-Lacolade (7) ist schwer in den Griff zu bekommen. Mit 72 Toren stellt man das torhungrigste Team der Liga. Seit der Winterpause ist auch Maxime Daeffler, der vom VfB Bühl nach Schutterwald wechselte, ein belebendes Element im Angriff der Gäste. In acht Begegnungen hat der kleine Franzose schon vier Treffer erzielt und sich einen Stammplatz erarbeitet. Kurioser Weise erzielte Daeffler vor der Winterpause nur einen Treffer für den VfB Bühl und den im Vorspiel gegen Schutterwald. Damals verloren die Bühler in einem munteren Spiel mit 5:3. Neben Daeffler trafen damals Ali Büyükasik und Nico Bohn für die Bühler. Für Schutterwald erzielten Carus-Lacolade (1), Rico Frädich (2) und Chris Giedemann (2) die Tore. Die beiden Doppeltorschützen braucht Bühl dieses Mal nicht zu fürchten, denn Giedemann ist verletzt und Frädich schießt seit der Winterpause die Tore für den FV Rammersweier. Zuletzt besiegte der Gast den SV Sinzheim verdient mit 3:1 Toren.

Der VfB Bühl verlor am letzten Samstag das Derby deutlich mit 4:1 gegen den SV Bühlertal. Dabei sind die Bühler noch gut weg gekommen, denn Bühlertal vergab noch eine ganze Reihe von hochkarätigen Torchancen und scheiterte einige Male an Bühls Torhüter Jakob Groll. Bühlertal spielte aus einem Guss und war den Bühlern spielerisch und läuferisch klar überlegen. Zudem leistete sich der VfB Bühl zu viele Fehler im Spielaufbau und schaffte es nicht, den Raum vor der eigenen Abwehr dicht zu machen. Die Innenverteidiger Kapitän Max Fischer und der junge A-Jugendliche Jannik Steurer hatten Schwerstarbeit zu leisten, um die Löcher im Bühler Defensivverbund zu stopfen. Gegen Schutterwald muss man sich schon gewaltig steigern, wenn man nicht erneut unter die Räder kommen will. Da mit Tillmann Schäfer, Juri Mosebach, Felix Oser und vor allem Benjamin Göhringer Defensivspieler zum Teil schon seit Monaten ausfallen, darf man gespannt sein, wie Trainer Alexander Hassenstein gegen Schutterwald im Defensivverbund agieren wird. Vorne ist es Torjäger Darwin Sabando zu wünschen, dass er mehr Unterstützung als zuletzt bekommt. Denn zuletzt war er oft auf sich alleine gestellt und wurde vom Gegner gedoppelt, um ihn aus dem Spiel zu nehmen.

Da für die Bühler auf Rang acht weder nach vorne noch nach hinten noch etwas geht, können die Zwetschgenstädter eigentlich befreit aufspielen. Die Favoritenrolle und die Last des Gewinnenmüssens liegt beim FV Schutterwald.

BB