Wir brauchen Meier!

2. Oktober 2019

SG Sasbachwalden-SG Bühl 0:5

0:1 Meier, 0:2 Meier, 0:3 Engelhardt, 0:4 Meier, 0:5 Meier

Diese Überschrift, allerdings ohne das „M“, erinnert stark an ein Zitat von Oli Kahn. Soll sie aber nicht. Meier ist schon richtig. Denn unser Marvin Meier hat schon wieder 4 Tore in einem Spiel geschossen, so wie im Pokalspiel gegen Kappelrodeck-Waldulm. Und dass die Mannschaft Meier ohne „M“ hat, das hat sie im Spiel gegen Sasbachwalden mehr als bewiesen. Doch reden wir zunächst über Marvin Meier. Der Kerl hat einfach einen Lauf. Dieser Lauf kommt aber nicht von ungefähr. Marvin ist einer der fleißigsten im Training, fit wie ein Turnschuh und hat die richtige Einstellung. Und gegen ihn spielen möchtest du erst recht nicht. Er ist ständig unterwegs, läuft die Verteidiger an und nervt sie so lange, bis sie einen Fehler machen. Hinzu kommt, dass er vor dem Tor immer cooler wird. Marvin, einfach klasse! Dieses „einfach klasse“ kann man aber an die ganze Mannschaft weitergeben. Es war ein starker Auftritt, den sie da hingelegt hat. Sasbachwalden hatte ja in den ersten beiden Spielen schon 2 rote Karten kassiert, und so hatten wir eigentlich mit einem harten und hektischen Spiel gerechnet. Unsere Jungs spielten aber so ruhig und abgeklärt, dass Hektik und Härte kein Thema waren. Ball und Gegner wurden kontrolliert, schnelle Zuspiele in die Spitze wechselten sich ab mit langen Ballstafetten, und so gab es nie einen Zweifel an unserem Sieg. Besonders schön: die 5 Tore wurden alle blitzsauber heraus kombiniert. Klasse, Jungs! 

Randnotiz: Am Spielfeldrand, zwischen den beiden Trainerbänken, standen 2 „Subjekte“, offenbar „Fans“ der SG Sasbachwalden und auch schon leicht alkoholisiert. Das entschuldigt aber nicht ihr Verhalten. Nur 2 Beispiele für ihre vielen „sympathischen“ Zwischenrufe: „Tritt ne um!“ oder auch „Schlag ihm auf de Lapp na!“ So etwas geht gar nicht! Und wir hätten uns gewünscht, dass jemand von der SG Sasbachwalden die beiden darauf hinweist, dass sie nicht beim Proleten-Stammtisch sind, an dem sie offenbar regelmäßig sitzen, sondern bei einem A-Jugendfußballspiel, bei dem man zwar leidenschaftlich und mit vollem Einsatz um Punkte kämpft, aber eben auch respektvoll und fair miteinander umgeht. Vielleicht beim nächsten Mal.    

SZ